Endlich mal wieder die sonntäglichen sieben Sachen.
Die Idee hierzu kommt von Frau Liebe.
Mein Sonntag heute war leider überschattet von einem ziemlich traurigen Garten-Ereignis: Alle unsere Tomatenpflanzen haben die Krautfäule bekommen. Die einzige Lösung in diesem Fall - laut meinem Gartenbuch und einer eingehenden Internetrecherche - ist leider ziemlich radikal: Weg mit der Pflanze. Tja, da gingen sie dahin, unsere liebevoll aus klitzekleinen Samenkörnern gezogenen Tomatenpflanzen, die so schön herangewachsen waren und von denen wir gerade mal einige wenige reife Tomaten geerntet hatten.
Aber, wie heißt es so schön: Man muss aus der Not eine Tugend machen. Daher wurden heute nicht nur Pflanzen zu Grabe getragen, sondern auch eine Unzahl grüne Tomaten geerntet. Einen kleinen Teil davon haben wir auch gleich kleingeschnitten
und zu grüner Tomatenmarmelade mit Vanille, Zimt und Nelken verkocht.
Beim Probieren war die Marmelade gar nicht mal so schlecht.
Eben: If life gives you shit, put glitter on it / make jam of it.
Außerdem heute:
Die Gurken nochmal durchgesiebt und den Sud aufgekocht.
Die Tomatensamen für's nächste Jahr gut umgerührt, damit sie nicht schimmeln.
Ein Faules Brot gebacken.
Abends ein Lagerfeuer gemacht und versucht die kranken Pflanzen zu verbrennen. Ergebnis: Klappt nicht. Waren wohl zu feucht.
Ein Foto vom schönen Abendhimmel gemacht:
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Sonntag, 14. August 2011
Mittwoch, 10. August 2011
Ab ins Glas!
Nachdem ich gestern festgestellt habe, dass die Gurkenpflanzen allesamt schon sehr traurig, da verwelkt und vertrocknet, aussehen, habe ich alle Gurken geerntet. Natürlich kann man - selbst wenn man Gurken gern mag - nicht so viele frische auf einmal essen. Und lagerfähig sind sie ja auch nur sehr begrenzt.
Ich entschied mich also für den Klassiker - eingelegte Gurken. Ich bin zwar nicht soooo der Fan von Sauergemüse, aber besser als die Gurken verfaulen zu lassen, ist das Einlegen allemal.
Nach einigem Rumgesuche auf diversen einschlägigen Internetseiten fand ich dieses Rezept.
Beim Einkaufen heute dann gleich der erste Rückschlag - Piment im Ganzen war nicht aufzutreiben, ebensowenig Dill. Dafür fand ich aber eine fertige Mischung namens "Einlegegewürz". Fertige Mischungen widersprechen zwar dem Charakter des Selbermachens etwas, finde ich, trotzdem habe ich das Päckchen mitgenommen. Da war nämlich der Piment auch schon drin :)
Zuhause angekommen, wurden erst mal die Einmachgläser samt Deckeln in einem großen Topf ausgekocht. Parallel dazu die Gurken gesäubert, zum Teil geschält und in Scheiben bzw. Stücke geschnitten.
Für den Sud habe ich einen halben Liter weißen Balsamico, einen viertel Liter Wasser, einen großzügigen Esslöffel Salz, 100 Gramm Zucker und ca. eineinhab Esslöffel der Gewürzmischung in einen großen Topf gegeben. Außer der Einlegegewürz-Mischung (bestehend aus Piment, Lorbeer, Wacholder, Senfkörnern, Dill und Ingwer) kamen noch zwei halbierte Knoblauchzehen, eine in Halbscheiben geschnittene Zwiebel, ein Stück kleingeschnittener frischer Ingwer und ein Teelöffel Kurkuma in den Einlegesud.
Diese - im Übrigens fürchterlich riechende - Mischung wurde aufgekocht, dann darin kurz die Gurkenstückchen blanchiert. Gurken in die sauberen Gläser gefüllt, mit dem heißen Sud aufgefüllt, verschraubt und auf den Kopf gestellt. Damit die Gläser beim Einfüllen nicht springen, habe ich sie auf ein nasses Geschirrtuch gestellt.
Laut Rezept soll das Ganze jetzt drei Tage ziehen, danach soll man den Sud abgießen und nochmal aufkochen, wieder über die Gurken kippen und das Ganze dann drei Wochen ziehen lassen.
Ich bin ja mal gespannt, wie das dann schmeckt.
Ich entschied mich also für den Klassiker - eingelegte Gurken. Ich bin zwar nicht soooo der Fan von Sauergemüse, aber besser als die Gurken verfaulen zu lassen, ist das Einlegen allemal.
Nach einigem Rumgesuche auf diversen einschlägigen Internetseiten fand ich dieses Rezept.
Beim Einkaufen heute dann gleich der erste Rückschlag - Piment im Ganzen war nicht aufzutreiben, ebensowenig Dill. Dafür fand ich aber eine fertige Mischung namens "Einlegegewürz". Fertige Mischungen widersprechen zwar dem Charakter des Selbermachens etwas, finde ich, trotzdem habe ich das Päckchen mitgenommen. Da war nämlich der Piment auch schon drin :)
Zuhause angekommen, wurden erst mal die Einmachgläser samt Deckeln in einem großen Topf ausgekocht. Parallel dazu die Gurken gesäubert, zum Teil geschält und in Scheiben bzw. Stücke geschnitten.
Für den Sud habe ich einen halben Liter weißen Balsamico, einen viertel Liter Wasser, einen großzügigen Esslöffel Salz, 100 Gramm Zucker und ca. eineinhab Esslöffel der Gewürzmischung in einen großen Topf gegeben. Außer der Einlegegewürz-Mischung (bestehend aus Piment, Lorbeer, Wacholder, Senfkörnern, Dill und Ingwer) kamen noch zwei halbierte Knoblauchzehen, eine in Halbscheiben geschnittene Zwiebel, ein Stück kleingeschnittener frischer Ingwer und ein Teelöffel Kurkuma in den Einlegesud.
Diese - im Übrigens fürchterlich riechende - Mischung wurde aufgekocht, dann darin kurz die Gurkenstückchen blanchiert. Gurken in die sauberen Gläser gefüllt, mit dem heißen Sud aufgefüllt, verschraubt und auf den Kopf gestellt. Damit die Gläser beim Einfüllen nicht springen, habe ich sie auf ein nasses Geschirrtuch gestellt.
Laut Rezept soll das Ganze jetzt drei Tage ziehen, danach soll man den Sud abgießen und nochmal aufkochen, wieder über die Gurken kippen und das Ganze dann drei Wochen ziehen lassen.
Ich bin ja mal gespannt, wie das dann schmeckt.
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