Ich bin ja frühstückstechnisch normalerweise eher in der Müsli-mit-kalter-Milch-Fraktion beheimatet. Bei den momentanen Außentemperaturen von - 14 °C steht mir der Sinn gleich nach dem Aufstehen dann aber doch eher nach was Warmem. Und was wäre da wohl naheliegender als der gute alte Haferbrei - Porridge.
Geht supereinfach, schmeckt je nach Topping unterschiedlich gut und wärmt vor allem den Bauch und somit den ganzen Körper schön auf.
Du brauchst (pro Person):
1 kleine Tasse Haferflocken
2 Tassen Wasser
eine Prise Salz
Topping nach Wahl
(z.B. Obst, Trockenfrüchte, Nüsse, Ahornsirup, Honig, ... der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!)
Und so geht's:
Wasser und Haferflocken in einem Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen.
Wenn das Gemisch kocht, das Salz zugeben.
Solange kochen, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.
In eine Schüssel füllen und nach Herzenslust mit anderen Zutaten aufpeppen.
Von mir bereits getestet und für gut befunden:
* Porridge mit Apfel- und Birnenstückchen, Walnüssen und Ahornsirup
* Porridge mit Apfelstückchen, Rosinen, Ahornsirup und Zimt
* Porridge mit Birnenstückchen, Datteln, Walnüssen, Honig und Zimt
Was ist eure Lieblingsvariante?
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Mittwoch, 8. Februar 2012
Freitag, 19. August 2011
Unkraut jäten war gestern!
Viel besser ist es doch, die nicht angepflanzten Beikräuter, die sich trotzdem munter im Garten breitmachen, einfach aufzuessen.
Für essbare Wildpflanzen kann ich mich schon seit längerem begeistern, allerdings ist mein Repertoire da eher beschränkt - Bärlauch, Löwenzahn, Brunnenkresse, Vogelmiere, diverse junge Frühlingskräuter für Salat oder Pesto. Seit letzten Dienstag, als ich Besuch von einer lieben Freundin hatte, ist mein Speisezettel nun um eine weitere Wildpflanze reicher - das liebe Franzosenkraut.
Als ich mit Magdalena durch unseren Garten streifte, machte sie mich auf diese Pflanze aufmerksam. Ich kostete und war sogleich angenehm überrascht. Geschmacklich nicht so herb wie andere Wildkräuter, sondern angenehm mild.
Nun essen der Mann und ich also zu fast jeder Mahlzeit einen Franzosenkraut-Salat. Manchmal mit ein bisschen Vogelmiere mit drin, meist aber pur, mit gutem Olivenöl und Balsamico-Essig angemacht. Sehr erfrischend an den in letzter Zeit doch wieder heißeren Sommertagen.
Laut meinem Kräuterbuch hat das Franzosenkraut einen sehr hohen Eisengehalt, höher noch als der der Brennnessel. Also nicht nur wohlschmeckend und kostenlos erhältlich, sondern auch noch sehr gesund.
Auf dem Bild ist außerdem noch die allerletzte Gurke des Jahres im Salat mit drin. Jetzt gibt's nur mehr die eingelegten. Tja, und im Handumdrehen wird das Gartenjahr auch schon wieder vorbei sein.
Edit: Hier auf Wunsch noch ein Bild vom Franzosenkraut im Garten (leider nicht ganz scharf geworden, da ging grade ziemlich der Wind ...)
Für essbare Wildpflanzen kann ich mich schon seit längerem begeistern, allerdings ist mein Repertoire da eher beschränkt - Bärlauch, Löwenzahn, Brunnenkresse, Vogelmiere, diverse junge Frühlingskräuter für Salat oder Pesto. Seit letzten Dienstag, als ich Besuch von einer lieben Freundin hatte, ist mein Speisezettel nun um eine weitere Wildpflanze reicher - das liebe Franzosenkraut.
Als ich mit Magdalena durch unseren Garten streifte, machte sie mich auf diese Pflanze aufmerksam. Ich kostete und war sogleich angenehm überrascht. Geschmacklich nicht so herb wie andere Wildkräuter, sondern angenehm mild.
Nun essen der Mann und ich also zu fast jeder Mahlzeit einen Franzosenkraut-Salat. Manchmal mit ein bisschen Vogelmiere mit drin, meist aber pur, mit gutem Olivenöl und Balsamico-Essig angemacht. Sehr erfrischend an den in letzter Zeit doch wieder heißeren Sommertagen.
Laut meinem Kräuterbuch hat das Franzosenkraut einen sehr hohen Eisengehalt, höher noch als der der Brennnessel. Also nicht nur wohlschmeckend und kostenlos erhältlich, sondern auch noch sehr gesund.
Auf dem Bild ist außerdem noch die allerletzte Gurke des Jahres im Salat mit drin. Jetzt gibt's nur mehr die eingelegten. Tja, und im Handumdrehen wird das Gartenjahr auch schon wieder vorbei sein.
Edit: Hier auf Wunsch noch ein Bild vom Franzosenkraut im Garten (leider nicht ganz scharf geworden, da ging grade ziemlich der Wind ...)
Sonntag, 14. August 2011
Sieben Sachen oder: If life gives you shit, put glitter on it
Endlich mal wieder die sonntäglichen sieben Sachen.
Die Idee hierzu kommt von Frau Liebe.
Mein Sonntag heute war leider überschattet von einem ziemlich traurigen Garten-Ereignis: Alle unsere Tomatenpflanzen haben die Krautfäule bekommen. Die einzige Lösung in diesem Fall - laut meinem Gartenbuch und einer eingehenden Internetrecherche - ist leider ziemlich radikal: Weg mit der Pflanze. Tja, da gingen sie dahin, unsere liebevoll aus klitzekleinen Samenkörnern gezogenen Tomatenpflanzen, die so schön herangewachsen waren und von denen wir gerade mal einige wenige reife Tomaten geerntet hatten.
Aber, wie heißt es so schön: Man muss aus der Not eine Tugend machen. Daher wurden heute nicht nur Pflanzen zu Grabe getragen, sondern auch eine Unzahl grüne Tomaten geerntet. Einen kleinen Teil davon haben wir auch gleich kleingeschnitten
und zu grüner Tomatenmarmelade mit Vanille, Zimt und Nelken verkocht.
Beim Probieren war die Marmelade gar nicht mal so schlecht.
Eben: If life gives you shit, put glitter on it / make jam of it.
Außerdem heute:
Die Gurken nochmal durchgesiebt und den Sud aufgekocht.
Die Tomatensamen für's nächste Jahr gut umgerührt, damit sie nicht schimmeln.
Ein Faules Brot gebacken.
Abends ein Lagerfeuer gemacht und versucht die kranken Pflanzen zu verbrennen. Ergebnis: Klappt nicht. Waren wohl zu feucht.
Ein Foto vom schönen Abendhimmel gemacht:
Die Idee hierzu kommt von Frau Liebe.
Mein Sonntag heute war leider überschattet von einem ziemlich traurigen Garten-Ereignis: Alle unsere Tomatenpflanzen haben die Krautfäule bekommen. Die einzige Lösung in diesem Fall - laut meinem Gartenbuch und einer eingehenden Internetrecherche - ist leider ziemlich radikal: Weg mit der Pflanze. Tja, da gingen sie dahin, unsere liebevoll aus klitzekleinen Samenkörnern gezogenen Tomatenpflanzen, die so schön herangewachsen waren und von denen wir gerade mal einige wenige reife Tomaten geerntet hatten.
Aber, wie heißt es so schön: Man muss aus der Not eine Tugend machen. Daher wurden heute nicht nur Pflanzen zu Grabe getragen, sondern auch eine Unzahl grüne Tomaten geerntet. Einen kleinen Teil davon haben wir auch gleich kleingeschnitten
und zu grüner Tomatenmarmelade mit Vanille, Zimt und Nelken verkocht.
Beim Probieren war die Marmelade gar nicht mal so schlecht.
Eben: If life gives you shit, put glitter on it / make jam of it.
Außerdem heute:
Die Gurken nochmal durchgesiebt und den Sud aufgekocht.
Die Tomatensamen für's nächste Jahr gut umgerührt, damit sie nicht schimmeln.
Ein Faules Brot gebacken.
Abends ein Lagerfeuer gemacht und versucht die kranken Pflanzen zu verbrennen. Ergebnis: Klappt nicht. Waren wohl zu feucht.
Ein Foto vom schönen Abendhimmel gemacht:
Mittwoch, 10. August 2011
Ab ins Glas!
Nachdem ich gestern festgestellt habe, dass die Gurkenpflanzen allesamt schon sehr traurig, da verwelkt und vertrocknet, aussehen, habe ich alle Gurken geerntet. Natürlich kann man - selbst wenn man Gurken gern mag - nicht so viele frische auf einmal essen. Und lagerfähig sind sie ja auch nur sehr begrenzt.
Ich entschied mich also für den Klassiker - eingelegte Gurken. Ich bin zwar nicht soooo der Fan von Sauergemüse, aber besser als die Gurken verfaulen zu lassen, ist das Einlegen allemal.
Nach einigem Rumgesuche auf diversen einschlägigen Internetseiten fand ich dieses Rezept.
Beim Einkaufen heute dann gleich der erste Rückschlag - Piment im Ganzen war nicht aufzutreiben, ebensowenig Dill. Dafür fand ich aber eine fertige Mischung namens "Einlegegewürz". Fertige Mischungen widersprechen zwar dem Charakter des Selbermachens etwas, finde ich, trotzdem habe ich das Päckchen mitgenommen. Da war nämlich der Piment auch schon drin :)
Zuhause angekommen, wurden erst mal die Einmachgläser samt Deckeln in einem großen Topf ausgekocht. Parallel dazu die Gurken gesäubert, zum Teil geschält und in Scheiben bzw. Stücke geschnitten.
Für den Sud habe ich einen halben Liter weißen Balsamico, einen viertel Liter Wasser, einen großzügigen Esslöffel Salz, 100 Gramm Zucker und ca. eineinhab Esslöffel der Gewürzmischung in einen großen Topf gegeben. Außer der Einlegegewürz-Mischung (bestehend aus Piment, Lorbeer, Wacholder, Senfkörnern, Dill und Ingwer) kamen noch zwei halbierte Knoblauchzehen, eine in Halbscheiben geschnittene Zwiebel, ein Stück kleingeschnittener frischer Ingwer und ein Teelöffel Kurkuma in den Einlegesud.
Diese - im Übrigens fürchterlich riechende - Mischung wurde aufgekocht, dann darin kurz die Gurkenstückchen blanchiert. Gurken in die sauberen Gläser gefüllt, mit dem heißen Sud aufgefüllt, verschraubt und auf den Kopf gestellt. Damit die Gläser beim Einfüllen nicht springen, habe ich sie auf ein nasses Geschirrtuch gestellt.
Laut Rezept soll das Ganze jetzt drei Tage ziehen, danach soll man den Sud abgießen und nochmal aufkochen, wieder über die Gurken kippen und das Ganze dann drei Wochen ziehen lassen.
Ich bin ja mal gespannt, wie das dann schmeckt.
Ich entschied mich also für den Klassiker - eingelegte Gurken. Ich bin zwar nicht soooo der Fan von Sauergemüse, aber besser als die Gurken verfaulen zu lassen, ist das Einlegen allemal.
Nach einigem Rumgesuche auf diversen einschlägigen Internetseiten fand ich dieses Rezept.
Beim Einkaufen heute dann gleich der erste Rückschlag - Piment im Ganzen war nicht aufzutreiben, ebensowenig Dill. Dafür fand ich aber eine fertige Mischung namens "Einlegegewürz". Fertige Mischungen widersprechen zwar dem Charakter des Selbermachens etwas, finde ich, trotzdem habe ich das Päckchen mitgenommen. Da war nämlich der Piment auch schon drin :)
Zuhause angekommen, wurden erst mal die Einmachgläser samt Deckeln in einem großen Topf ausgekocht. Parallel dazu die Gurken gesäubert, zum Teil geschält und in Scheiben bzw. Stücke geschnitten.
Für den Sud habe ich einen halben Liter weißen Balsamico, einen viertel Liter Wasser, einen großzügigen Esslöffel Salz, 100 Gramm Zucker und ca. eineinhab Esslöffel der Gewürzmischung in einen großen Topf gegeben. Außer der Einlegegewürz-Mischung (bestehend aus Piment, Lorbeer, Wacholder, Senfkörnern, Dill und Ingwer) kamen noch zwei halbierte Knoblauchzehen, eine in Halbscheiben geschnittene Zwiebel, ein Stück kleingeschnittener frischer Ingwer und ein Teelöffel Kurkuma in den Einlegesud.
Diese - im Übrigens fürchterlich riechende - Mischung wurde aufgekocht, dann darin kurz die Gurkenstückchen blanchiert. Gurken in die sauberen Gläser gefüllt, mit dem heißen Sud aufgefüllt, verschraubt und auf den Kopf gestellt. Damit die Gläser beim Einfüllen nicht springen, habe ich sie auf ein nasses Geschirrtuch gestellt.
Laut Rezept soll das Ganze jetzt drei Tage ziehen, danach soll man den Sud abgießen und nochmal aufkochen, wieder über die Gurken kippen und das Ganze dann drei Wochen ziehen lassen.
Ich bin ja mal gespannt, wie das dann schmeckt.
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